Historisches

Gründungstag der Steingut- und Porzellanfabrik war der 15.08.1808.
Durch die Continentalsperre Napoleons war keine Einfuhr von Steingutwaren aus England mehr möglich. Diese wurden aber gebraucht. Die Produkte jener Manufaktur konnten die Nachfrage decken.
Aus den um Elgersburg sprudelnden Quellen mußte das Wasser in den Ort geleitet werden. Dies geschah bis dato durch Holzröhren, welche je nach Zustand den Geschmack des Wassers prägten und nicht lange (ca. 20 Jahre) hielten.

Ein Abfallprodukt des Elgersburger Bergbaus war der Porphyr. Dieses nutzte der geniale Techniker Dröse und entwickelte Porphyrröhren zur Wasserleitung. Diese neue Form der Wasserleitung, geschmacksneutral und langlebig, wurde schnell über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Abnehmer fanden sich u.a. in Gotha, Erfurt, Preußen und Amerika. Hier wurden diese auf der Weltausstellung 1851 in New York prämiert , ebenfalls auf der Weltausstellung 1856 in London.
Ab 1829 wurde in Elgersburg mit der Porzellanherstellung begonnen.
Zunächst Haushaltsporzellan, später Laborporzellan, welches bis zur Schließung im Jahr 1984 produziert wurde.

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